Schritte aus der Depression:
„In der Therapie das Tanzen lernen“

Eines Tages hast du das Gefühl, im Leben nicht mehr mitzukommen. Es ist dir zu schnell geworden. Alles in Deinem Kopf dreht sich.

Nun kommst du zu ersten „Tanzstunde“:
Am Anfang ist die Musik viel zu schnell. Du findest keinen Einsatz und stehst verzweifelt am Rand…
Nach Ermutigung des Tanzlehrers versuchst du ein paar Schritte, doch jemand rempelt dich unerwartet von der Seite an und wirft dich aus dem Takt…

Nun stehst du wieder ernüchtert am Rand und schaust, wie die anderen mit Leichtigkeit ihre (Lebens-)Runden drehen.

Solltest du nicht ganz aufgeben?!

Doch plötzlich steht unerwartet ein Tanzpartner vor dir und macht dir Mut:
„Versuch’ es noch einmal, ich helfe Dir. Ich zähle heimlich mit. Das merken die anderen gar nicht.“

So geht es weiter:
mal freust du dich über eine gelungene Drehung,
mal verlierst du dabei deinen Hacken…

Werden sich all der Schweiß und die Tränen beim Umknicken lohnen?

JA! Denn eines Tages hast du gelernt,
mit der Schattenseite deines Lebens zu tanzen!